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19.08.2024 - kleiner Ausflug ins Outback / Fahrt nach Atherton

Aufstehen, gesund Frühstücken, Tanken und Abfahrt in Richtung Atherton....soweit der Plan.

Die Fahrt nach Mareeba war schon sehr abenteuerlich - eine solch kurvige Strecke mit Höhen und Tiefen in den Kurven....sehr speziell. Manch einer hätte wohl das Morgenessen wieder gesehen.

Nach Mareeba sahen wir plötzlich ein Schild, dass es rechts zu den Goldfeldern geht....das hat uns neugierig gemacht. So sind wir abgebogen und sind einfach mal der Strasse entlang gefahren. Nun wissen wir, von was Matty und Andresas (Goldsuche in Australien) reden und haben die ungefähre Umgebung gesehen. Wir waren nämlich richtig Palmer River unterwegs. Am Strassenrand haben wir auch eine Maschine gesehen, die den trockenen "red dirt" sortiert und das Gold hervorbringen soll. Auf der Fahrt ging dann die "normale Strasse" plötzlich in nur noch eine schmale, geteerte Strasse über, die noch für 1 Fahrzeug gedacht ist. Dieses feeling wollten wir auch noch spüren und haben dann ein bisschen später gedreht und sind wieder zurückgefahren. 

Wir waren ja ziemlich gut vorbereitet und haben Dank dem lieben Kollegen Sergio von Google Maps profitieren können. Auch die Host-Mum von Dennis schreibt uns regelmässig, was wir noch besuchen können, was sich lohnt oder einfach cool ist. Und so kommt es, dass sie uns geschrieben hat, wir sollen Granit Gorge besuchen, was aber bereits schon auf unserer Liste stand. Also wenn sie das auch schreibt, dann muss es sich wirklich lohnen. 

So sind wir dorthin gefahren. Als Andy zum Empfang ging um den Eintritt zu bezahlen, traf sie eine ältere Dame an, die einen Papagei auf der Schulter hatte. Andy fand den so süss....die ältere Dame hat ihr gesagt, sie soll den Arm ausstrecken. Er kletterte sofort dem Arm entlang auf Andys Schulter und fand Gefallen an den Ohrsteckern. Oder war es doch eine "SIE"? So bezahlten wir den Eintritt und kauften noch Futter für die Felskängurus. Reto und Andy sahen erst gar keine, doch Colin hatte einen Blick für die kleinen, süssen Tiere. Es gab einen Rundgang in den Granitfelsen und Wasserläufen, inkl. Dinosaurier-Spuren. Es ist schon sehr beeindruckend, wie sich die Landschaft plötzlich verändern kann. Diese Felsen wurden nicht extra hergebracht und auch die Kängurus können gehen, wann sie wollen, doch es scheint ihnen hier zu gefallen. So machten wir den Rundgang mit Sprungeinlagen (von Fels zu Fels) bei 30 Grad. Einmal mehr ist uns bewusst geworden, wie wichtig Wasser ist und man aufpassen muss, dass man nicht dehydriert. 

Nachdem wir alles Futter den pelzigen Freunden verfuttert hatten, ging unsere Fahrt nach Atherton weiter. Wir haben unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte bezogen und auch die Host-Mum von Dennis hat gefragt, wo wir jetzt sind und was wir noch alles machen könnten. Reiseführerin per Messanger - so cool!

Wir haben dann in einem Hotel zu Abend gegessen und festgestellt, dass dort auch noch eine kleine Spielhalle ist. Obwohl wir sehr überrascht waren, ist es aussen korrekt angeschrieben "Gaming Room". Zum Verdauen haben wir dann noch eine Spazierfahrt durch die Gegend gemacht und gesehen, wo es uns morgen hintreiben wird. Auf jeden Fall haben wir einen kleinen Aufpasser am Fenster....ist er nicht süss, der kleine Kerl?

Liebe Grüsse von unserem road trip
Reto, Colin und Andy

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18.08.2024 - Port Douglas

Die Nacht war sehr bescheiden - während dem Schreiben des Blogs gestern, fing Andy plötzlich zu frösteln, was dann in Schüttelfrost ausartete. Nach einer ziemlich besch..... eidenen Nacht, sind wir losgezogen um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Wie er zu erwarten war, waren wir nicht alleine. Später gingen wir frühstücken. Die Männer haben ihre Egg-Bacon-Roll gegessen und Andy hat einen Mandelgipfel genommen. Abgerundet wurde das alles mit einem Smoothie, resp. Coffee large.

Hier hat der grosse Einkaufsladen Coles von 07:00 bis 21:00 Uhr offen - von Montag bis Sonntag. Ob das ok ist, sei dahingestellt, doch wir konnten so einen Fieberthermometer und Vitamin-Kapseln einkaufen.

Eine nette Frau hat uns gestern auf den Markt hingewiesen, der heute im Park am Meer stattfinden wird und so sind wir nach dem Zmorge hingegangen. Wir waren überwältigt - so viele Leute waren dort und haben ihre Waren präsentiert. Nicht aufdringlich und immer freundlich und zuvorkommend. Selbst geklaut wird hier nicht, hat uns jemand erzählt. So haben wir dies und das eingekauft und die Locals unterstützt.

Vor dem Mittag gingen wir an den Strand. Andy hat sich unter dem Sonnenschirm aufgehalten und versuchte zu schlafen, während sich die Männerfront im warmen Wasser abkühlte oder den 4 Mile Beach entlangschlenderte.

Zurück in der Wohnung haben sich die Männer für die Happy Hour parat gemacht und Andy hat versucht zu schlafen. Danach haben wir uns bei einem Pub getroffen, zu Abend gegessen und sind schon relativ früh wieder in die Wohnung zurückgekehrt. Mehr liegt krank nicht drin. Doch für Colin und Reto war es ok - schlussendlich packen wir wieder unsere Sachen und ziehen morgen weiter.

Wir hoffen sehr, dass das Fieber bald abklingt.

Liebe Grüsse aus Australien
Reto, Colin und Andy

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17.08.2024 - Port Douglas

So, die Nacht haben wir alle überstanden.....zwar, als hätte uns ein Lastwagen überrollt, aber es geht uns gut. Es ist unglaublich, was man in der Nacht im Urwald alles hört. Durch das die Zimmer mit Insektenschutzgitter ausgestattet waren und die Wand ziemlich dünn war, hörte man draussen alles, was am Knabbern, Laufen, Krabbeln und Wuseln war. Die Flughunde machten bei Einbruch der Dunkelheit ein riesen Geschrei - ging es dabei um den besten Futterplatz? Keine Ahnung. Gegen den Morgen sind auch die Vögel erwacht.

Die Spinnen haben wir nicht mehr gefunden und uns tat alles weh, weil die Matratze so weich war. In der Nacht haben wir alle Kleider und Schuhe weggeschlossen, damit die Spinnen sich nicht einnisten konnten....Verfolgungswahn oder Vorsicht? ...wir gingen auf Nummer sicher. Wir haben das Morgenessen genossen und sind dann wieder nach Port Douglas gefahren.

Colin hat sich bereit erklärt, diese Route zu fahren und hatte sichtlich den Plausch an dieser Strecke! Wir haben unser riesen Schiff von Auto wieder gratis parkiert und haben dann 4 Stunden am 4 Mile Beach verbracht. Das Meer war sehr ruhig und das Wasser heute bloss 23 Grad warm. Den Tag hat uns eine grössere Delfin-Schule versüsst. 2 haben  sogar Luftsprünge gemacht....so toll!

Als es an der Zeit war, haben wir unsere neue Unterkunft bezogen und können uns richtig ausbreiten - eine super Wohnung. Wir würden sie sofort abkaufen! Durch das wir hier eine Waschmaschine haben, haben wir die Gelegenheit genutzt und gewaschen.
Schon die ganze Zeit "gluschtete" es uns nach Glacé - heute war es soweit. Reto zog los und hat sich nach ein Paar "Thongs" (Flip Flops) umgesehen und Colin und Andy sind sich einen Becher Glacé kaufen gegangen. Nach ein paar Waschmaschinen voll Wäsche haben wir uns ins Pub verzogen und uns um das leibliche Wohl gekümmert - von Glacé alleine kann man nicht leben.

Naja - durch das wir die letzte Nacht nicht viel Schlaf hatten, ist heute etwas früher Zapfenstreich.

Liebe Grüsse von unserem Road Trip

Reto, Colin und Andy

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16.08.2024 - Cape Tribulation

Weiter geht unsere Reise - nach Norden, in den Regenwald.

Zuerst möchten wir uns entschuldigen, dass ihr gestern keinen Blog vorgefunden habt. Der Grund war der, dass wir im Regenwald, in der Lodge, in der wir nächtigten, kein WLAN hatten....total ab vom Schuss! Nur für das Nötigste zu Lesen hatten wir in der Rezeption ein kleines bisschen Netz.

Nun zurück zum erlebten Tag. Andy hat sich bereit erklärt, mal richtig Cape Tribulation loszufahren. Wir sind dem Navi gefolgt und standen plötzlich vor der Fähre. Wow - so cool - wir waren noch nie mit dem Auto auf einer Fähre. Wir mussten lange warten, da sie erst gerade gegen die anderen Seite losgefahren ist. Schilder warnen, dass man nicht aussteigen darf oder soll - das ist Lebensraum der Krokodile! Die Überfahrt dauert knapp 5 Minuten und die Organisation gut - es gibt kein Gedränge und jeder fährt dann, wann es ihm erlaubt wird. Die Strecke wurde kurvenreich und es ging hoch und runter. Sogar die lange Baustelle im Regenwald ist besser organisiert als diejenigen von Albin Borer (alias Bibberi). Sogar am Wochenende stehen hier Leute und sehen zu, dass alles seine Ordnung hat! Den ersten Halt machten wir im Daintree Rainforest Center. Dort konnten wir über geführte Wege und einem 23m hohen Turm, die verschiedenen Schichten des Regenwaldes begutachten. Toll waren auch die Informationen, die man sich mit einem Guide anhören konnte. Schade, dass wir hier die Düfte und Geräusche nicht wiedergeben können.
Auch hatten sie dort ein paar Tiere in Terrarien und im Aquarium. Einen speziellen Fisch, die Aga-Kröte, eine Echse und eine Tiger-Huntsman. Bei der letzteren dachten wir uns noch nichts dabei. Wir wussten nur, dass es die grösste Spinne in Australien ist. Mit vielen Informationen mehr, ging die Fahrt weiter. Der nächste Halt machten wir am Cow Bay Beach. Den Männern entwischte ein "wow" und Andy war gespannt, was denn jetzt kommt. Und wirklich - ein wunderschöner, langer Strand. Aber auch hier ist Baden nicht wirklich empfehlenswert, das jederzeit ein Krokodil vom Meer her zum Strand schwimmen kann. Sie werden nicht umsonst "Salties" genannt. Der Thornton Beach war nicht weniger spektakulär! Die Strasse führte uns weiter im Regenwald der Küste entlang und wir wurden immer wieder vor Kasuaren gewarnt, die die Strasse überqueren könnten. Auch gab es immer wieder Verkehrsberuhigungs-Erhöhungen. Diese "Bumps" sind sehr gut gekennzeichnet, obwohl sich die meisten an die Geschwindigkeit halten. Wir fuhren weiter, zum Cape Tribulation. Wunderschön, dieser Ort, wirklich! Auf dem Navi zeigte es an, dass ab hier nur noch eine Schotterpiste weiterführt und keine geteerte Strasse mehr. Wir haben uns das angesehen und dann nach 1km wieder gekehrt. Es war Zeit für das Check-in in der Lodge.

Der Weg zur Lodge führte tiefer in den Regenwald hinein und schliesslich standen wir vor einem unscheinbaren Gebäude, dass mit der Natur zu verschmelzen scheint. Wir hatten zwei Bungalows gebucht. Wir machten uns frisch und gingen zur Happy Hour - das lassen wir uns nicht entgehen. Zum Essen gab es für uns Fisch und Poulet und etwas Süsses musste auch noch sein. Wie bereits erwähnt, hatten wir nur im Haupthaus WLAN und Empfang.....aber nicht bei den Bungalows. Es war speziell, mit den verschiedenen Geräuschen vom Urwald das Abendessen zu geniessen...überall schienen Tiere zu erwachen.

Von den vielen Eindrücken und dem Dinner waren wir müde und zogen uns wieder zurück zu den Bungalows. Um die Kleider zu wechseln, zog Andy den Koffer von der Wand weg und traute den Augen nicht....ein Schrei viel zwar aus, doch Colin konnte Andy auf der anderen Seite hören. Sein erster Gedanke: "Mit was hat Papi Mami wieder erschreckt?". Als er dann aber Papi fragen hörte, was los sei, ist er sofort rübergekommen. Andy zeigte nur noch auf die Wand hinter dem Koffer......da "klebte" eine grosse Huntsman (ca. 13 cm Durchmesser) an der Wand! Wir hatten zwar einen Insekten-Spray im Badezimmer, doch warum eine nützliche Spinne töten? Zur Sicherheit machte Andy ein Foto und ging mit Colin zur Rezeption....Reto hat Wache geschoben. Die Leute dort "oh, das ist eine Huntsman. Die Frau sagte, die können auf dich springen und sehr schnell rennen. Die tut aber nichts und ist auch nicht giftig. Als wir sagten, dass wir sie eigentlich nicht töten möchten, haben wir von ihr ein Lob bekommen und von em jungen Herrn den Tipp, wir könnten sie doch fangen und in die Freiheit entlassen. Wie bitte? Wie soll das gehen? Der nette Herr meinte, einen Kübel darüberstülpen und mit einem Papier abdecken. Naja....wir wissen nicht, wie es euch geht, aber das funktioniert vielleicht bei einer Schweizerspinne, aber nicht bei diesem Monster....sorry, ich habe ihn angelacht und gesagt, "wir lassen ihn leben und haben ihn "Franky" getauft".

Zurück im Bungalow bat Colin Andy, noch mit in seinen Bungalow zu kommen....nur zur Sicherheit. Wir schlossen die Türe auf.....und was huschte Weg? Genau.....eine kleine Huntsman mit ca. 8 cm Durchmesser. Während sich Colin kaum erholen konnte, hat sich wer fast zu Tode gelacht? Genau! Naja, die Nacht kann ja heiter werden. 

Wichtig: Der, der eigentlich nicht so begeistert war, im Regenwald zu übernachten, war der mutigste und ruhigste von allen! Er hat sogar seine Frau mitten in der Nacht auf die Toilette begleitet!

Liebe Grüsse von
Colin, Reto und Andy

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